Konzerte 2017/18 und unser NEUES ABONNEMENT 2018/19


12. Okt. 2017 | ECCO-Konzert-Call (ÖKB)

Aleksandra Chmielewska: Sinfonietta, The Night of Fireworks
Rene Eespere: Respectus
Tyler Futrell: Brittle Fluid
Kresimir Seletkovic: Lacrimae
Jennifer Fowler: Plainsong for Strings
Lojze Lebic: Per Archi
Gerald Resch: Fenster
Dirigenten: Lorenz Müller, Svetlomir Zlatkov

Do, 21 Okt. 2017, 19:30 | Congress Villach

Mozart: Klavierkonzert KV 595 B-Dur 30
Roland Batik: Klavierkonzert Nr 1 "Meditation upon Peace"
Haydn: Symphonie Nr 94 „mit dem Paukenschlag“
Dirigent: Claus Peter Flor
Klavier: Roland Batik

So, 22 Okt. 2017, 19:30 | Musikverein Brahms Saal I

Mozart: Klavierkonzert KV 595 B-Dur 30
Roland Batik: Klavierkonzert Nr 1 "Meditation upon Peace"
Haydn: Symphonie Nr 94 „mit dem Paukenschlag“
Dirigent: Claus Peter Flor
Klavier: Roland Batik

29. Okt. 2017 Weiz /Kulturhaus

J.Polzer/J. Steinwender: Wahlspruch (UA)
W.Mozart/J. Steinwender: Andante G-Dur (UA d. Bearbeitung)
J. Steinwender: Es ist eine Stadt
M. Pichler: UA
S. Barber: Adagio for Strings
V. Fortin: Musik im Blut (UA)
H. Reiter: Der faule Edwin
A. Schaufler: Festgruß (UA)
Chor – Orchesterkonzert
Dirigent: Johannes Steinwender

Di, 07. Nov. 2017,19:30 | Musikverein Brahms Saal II

Rossini: Ouverture Signor Bruschino
Beethoven: Klavierkonzert Nr 2
Bartok: Rumänische Volkstänze
Schubert: Symphonie Nr 5
Dirigent: Christoph König
Klavier: Gerhard Oppitz

Mi, 8. Nov. 2017 20:00 | Erlangen

Rossini: Ouverture Signor Bruschino
Beethoven: Klavierkonzert Nr 2
Bartok: Rumänische Volkstänze
Schubert: Symphonie Nr 5
Dirigent: Christoph König
Klavier: Gerhard Oppitz

Di, 30. Jän. 2018, 19:30 | Musikverein Brahms Saal III

Maria Gstättner: URAUFFÜHRUNG
Mozart: Klavierkonzert Nr 19 F-Dur KV 459
Haydn: L'isola disabitata
Leopold Kozeluch: Symphonie g-moll
Dirigent: Marek Stilec
Klavier: Kasumi Barouch

Sa, 24. März 2018, 18:00 | Hainburg Kulturfabrik

So, 25. März 2018, 11:00 | Musikverein Brahms Saal IV

Mo, 26. März 2018, 20:00 | Kölner Philharmonie

Mozart: Divertimento in D-Dur KV 136
Chopin: Klavierkonzert Nr 2 f-moll op 21 Bearbeitung: Ilan Rogoff
J.S. Bach: Klavierkonzert Nr 5 f-moll BWV 1056
Schoenberg: Verklärte Nacht op 4
Dirigent: Jiri Rozen
Klavier: Olga Scheps

Mi, 16. Mai 2018, 20:00 | München, Gasteig

Poulenc: Konzert in G für Orgel, Streicher und Pauken
Alfred Huber: Uraufführung
Orgel: Stefan Moser
Dirigent: Christoph Campestrini

So, 27. Mai 2018, 19:30 | Musikverein Brahms Saal V

Arensky: Variationen über eine Thema von Tschaikowski op 35a
Gabriele Proy: "Campanulaceae" für Solovioline und Streichorchester
Tschaikowski: Meditation op 42 für Violine und Streicher
  Valse-Scherzo op 34 für Violine und Streicher
Suk: Serenade für Streicher op 6
Dirigent: Alexei Kornienko
Violine: Elena Denisova



Unser neues Abonnement im Goldenen Saal
und im Brahms Saal des Wiener Musikvereins 2018/19


So, 28. Okt. 2018, 19:30 | Brahms Saal I

Mozart: Konzert für 3 Klaviere KV 242
Paul Hertel: Mystic Chamberorchestra
Beethoven: Septett op. 20 in chorischer Streicherbesetzung
Klavier: Andrea Padova, Marcello Mazzoni, Marco Scolastra
Dirigentin: Giedrė Šlekytė

Mo, 17. Dez. 2018, 19:30 | Großer Saal II

Mozart: Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 "Haffner"
F. Mendelssohn: Violin Konzert e-Moll op. 64
Dvorak: Romanze für Violine und Orchester in f-Moll op. 11
Schubert: Symphonie Nr. 3 in D-Dur D 200
Violine: Renaud Capucon
Dirigent: Philippe Morard

Mi, 30. Jän. 2019, 19:30 | Brahms Saal III

Richard Dünser: Entreacte
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur Op 15
Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur Op 36
Klavier: Markus Schirmer
Dirigent: Ernest Hoetzl

Fr, 15. März 2019, 19:30 | Brahms Saal IV

J. Haydn: Symphonie Nr. 39 g- Moll
Chopin: Konzert für Klavier Nr. 2 (in der Fassung für Streichorchester)
Britten Young: Apollo
Mozart: Symphonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Klavier: Christopher Park
Dirigent: Miltos Logiadis

Do, 04. Apr. 2019, 19:30 | Brahms Saal V

Schubert: Lieder in der Bearbeitung für Bass und Kammerorchester
Alfred Huber: “iDu” op 34 Konzert für 2 Kontrabässe Uraufführung
Mozart: Per Questa bella mano, Arie für Bass und Kontrabass KV 612
J. Haydn: Symphonie Nr. 89 F-Dur
Kontrabass: Niek de Groot, Benedikt Huber
Bass: Federico Sacchi
Dirigent: Alessandro Maria Carnelli

So, 15. Juli 2018 | Tag der Wiener Symphoniker | Bregenz

Pierre Wissmer Symphonie Nr. 3 Österreichische Erstaufführung



PRESSESPIEGEL ***** PRESSESPIEGEL ***** PRESSESPIEGEL



"Der Wiener Concert-Verein klingt wie die berühmten Wiener Philharmoniker, ohne Dirigenten, mit Virtuosität, die es möglich war in der Aula Magna der Universität (Sapianza/Rom) zu bewundern.“
(Auszug aus der Kritik von Franzina Ancona über unser Konzerts am 29. Mai 2017 in der Aula Magna der IUC – "Mozart e Strauss con i Wiener Concert Verein")


Wiener Concert-Verein auf turbulenter Konzertreise in Italien


7. November 2016

Mailand, Italien (Kulturexpresso), von Midou Grossmann

Irgendwie dachte man an die große Vergangenheit der Klassik im Sala Verdi in Milano als der Wiener Concert-Verein, 1987 von Mitgliedern der Wiener Symphonikern gegründet, das Podium betrat. Orchester in einer kleinen Besetzung waren damals vorwiegend anzutreffen. Der Mailänder Konzertsaal befindet sich im Conservatorio di Musica„ Giuseppe Verdi“ und jeder Stein dort erzählt Musikgeschichte.

Dass das Orchester mit seinem Tournee-Dirigenten Ulf Schirmer zuvor turbulente Tage erlebt hatte, war in keiner Weise zu bemerken. Sieben Konzerte in acht Tagen waren geplant, dass dies nicht nur Spaß bedeutet, wusste man vorab, doch beim Auftakt in Vasto konnten die Musiker das schwere Erdbeben, das die Region erschütterte, hautnah miterleben. Das Folgekonzert fand in L’Aquila statt, der Konzertsaal war in eine Notunterkunft für obdachlose Erdbebenopfer umgewandelt worden, der Wiener Concert-Verein musizierte trotzdem erfolgreich, allerdings an einem anderen Ort, für Menschen, die in ihrer Not noch Hoffnung in der Musik finden konnten. Die Konzerte in Campobasso, Neapel und Rom konnten ohne große Störungen stattfinden und in Milano durfte dann auch die Rezensentin grandioses Musizieren erleben.

Wiener Musiker sind immer noch – trotz Globalisierung – eine Klasse für sich und die Mitglieder des Wiener Concert-Vereins bewiesen dies erneut eindrucksvoll. Es gibt eben in Wien zweigroße Orchester und ein Hauch vom Geiste Karajans (Chefdirigent 1948–64) ist bei den Wiener Symphonikern immer noch zu spüren. Spielfreude und technisches Können gehen konform, auch an diesem Abend lassen pointierte Eleganz sowie absolute Topleistungen aller Instrumentengruppen aufhorchen. Dirigent Ulf Schirmer ist mit dem Klangkörper seit Gründung vertraut und es gelingt ihm immer die ursprüngliche Art des Musizierens der Wiener großartig zum Leuchten zu bringen.

Das Mailänder Publikum zeigte sich dankbar und fasziniert, schon nach dem ersten Satz von Haydns Symphonie e-moll Hob:I/44, „Trauersymphonie“ bemerkte man eine positive Stille im Saal, keine Huster störten den meditativen Musikfreund. Haydns Symphonie bestach mit musikalischer Perfektion und hier schon wurde das Publikum gewonnen, das den weiteren Verlauf des Abends mit großer Aufmerksamkeit sowie Sympathie verfolgte.

Ja, dann folgte auch eine Uraufführung: Raffaele Bellafrontes Suite Nr. 2 für Fagott, Gitarre und Streicher. Die vielschichtige romantische auch etwas jazzige Musik forderte erneut eine enorme Virtuosität, die beeindruckend gelang. Wunderbar homogen musizierten auch die Solisten Davide Di Ienno (Gitarre) und Patrick De Ritis (Fagott). Die gute Akustik des Saals verlieh dem Werk einen dunklen Grundton mit samtiger Fülle. Den Namen des Komponisten sollte man sich merken.

Carl Philipp Emanuel Bach kam mit seinem Konzert für Fagott und Orchester nach einer Pause zu Gehör und erneut brillierte hier Patrick De Ritis als Solist. Es war tatsächlich ein Abend, den man nicht missen möchte, der erneut die enorme Kraft der Musik bezeugte. Dass Mozart nicht fehlen durfte, war eine Selbstverständlichkeit und seiner Symphonie Nr. 29, A-Dur, KV 201, fehlte es nicht an Leichtigkeit sowie virtuoser Klangkraft, so dass man für einen Augenblick vergaß in Milano zu sein; mit etwas Fantasie versetzte man sich in das Wien zu Mozarts Lebzeiten, in das Palais des Fürsten Dmitri Michailowitsch Golizyn in der Krugerstraße 10, welches Mozart oft besuchte und mit exquisiten Hauskonzerten bereicherte. Der Abschied von Italien fand dann in Sondrino statt, mit der Einweihung einer neuen Konzertmuschel im Teatro Sociale, bevor es wieder in den Wiener Musikverein zum ausverkauften 1.Abonnementkonzert der neuen Saison ging.

http://kulturexpresso.de/wiener-concert-verein-auf-turbulenter-konzertreise-in-italien/


CAMPOBASSO. von Giovanni Petta (Kritik über das Konzert am 31. Oktober im Teatro Savoia / Campobasso / Italien)

(Übertragung aus dem Italienischen: Mira Weihs)

„Die Technik dient dazu die Natürlichkeit der Geste zu erreichen“. Davide Rondoni, ein zeitgenössischer Dichter, erläutert so die Wichtigkeit des Studiums und der Vertiefung in die Poesie. Diese Behauptung gilt für alle Künste. Das Konzert des Wiener Concert-Vereins war gleichermaßen eine mehrfach fühlbare Demonstration.

Der Klang, der das Publikum im Theater Savoia in Campobasso anlässlich des von Andreina Di Girolamo geführten 3. Saison-Konzertes ergötzte, ist Frucht virtuoser Technik jedes einzelnen Musikers und der punktgenauen und maßgebenden Leitung von Ulf Schirmer.

Haydns e-Moll Sinfonie sowie die A-Dur Sinfonie von Mozart mit unaufgeregter tiefer Einfachheit vorgetragen. Energie und Präzision werden selbst in den sachten Bewegungen zu absoluter Virtuosität. Das Pianissimo füllt die Stille des Theaters und hüllt jeden einzelnen Zuhörer in eine Wolke ekstatischer Schönheit.

Aufsehenerregend das Fagott von Patrick De Ritis im a-Moll Konzert von Carl Philipp Emanuel Bach. Schwierige, jedoch kostbare Musik, selten in den Saison-Konzerten zu hören und gerade deshalb noch mehr begehrt. Hochwertig auch die Leistung von Davide Di Ienno auf der Gitarre gemeinsam mit dem Fagottisten Patrick De Ritis, in der Uraufführung der 2. Suite für Fagott, Gitarre und Streichorchester von Raffaele Bellafronte. Das hier präsentierte Werk des abruzzischen Komponisten findet durch die Qualität und durch die Schönheit des Geschriebenen besondere Anerkennung.

Alles, was das 20. Jahrhuntert im erwähnten Zitat verdichtet, Themen, die in ihrer Originalität der Gitarre und dem Fagott überantwortet werden, die sich ihrerseits dem Klangteppich der Streicher hingeben, um sich ausgehend von deren Wendung einer Dissonanz des ersten Teiles des vergangenen Jahrhundert anzuvertrauen, dann aus der vereitelten Sanftheit des Menschen im neuen Jahrtausend befreien. Bellafronte ist durch seine Fähigkeit Stärke aus der Klassik und dem Respekt vor der Tradition maßzuhalten, nicht jedem alltäglichem Eindruck, der daherkommt, nachzugeben und bei einer ausdrucksstarken Form zu bleiben, tatsächlich ein bedeutender Komponist.

Ein Abend von größter Qualität, der den Weg der 48. Saison der „Amici della Musica“ von Campobasso fortsetzt.